Jesus – Wahrer Mensch

Neuoffenbarung Dr. Walter Lutz Nr. 1 ;S 35-40; Lorberwerk Bietighiem; Evangelium Band 1-11; Jugend Jesus; Geistige Sonne
Jesus: „Ich lebte bis zum 30. Jahre wie jeder andere, wohlerzogene, junge Mensch und musste durch den Lebenswandel nach dem Gesetze Moses die Gottheit in Mir wie jeder Mensch erwecken.
Ich musste erst an einem Gott glauben und habe Ihn dann immer mehr mit aller Selbstverleugnung und mit stets mächtigerer Liebe erfassen müssen.
So war Ich – als der Herr selbst- für jeden Menschen ein lebendiges Vorbild.“
Jug.,Vorrede Abs.1
Der Herr: „Jesu Seele war wie die eines jeden Menschen und mit umso mehr Schwächen behaftet, weil der allmächtige Gottgeist sich selbst in die gewaltigsten Bande legen musste, um in Seiner Seele gehalten werden zu können. Also musste die Seele Jesu auch die größten Versuchungen, sich selbst verleugnend bestehen.“
Jug.Kap.298, 1, 4-7, 17-19
Jesus fühlte in sich fortwährend aufs lebendigste die allmächtige Gottheit: Er wusste es in Seiner Seele, dass alles in der Unendlichkeit Seinem leisesten Winke untertan ist.
Darum hatte Er den größten Drang in Seiner Seele, zu herrschen über alles.
Stolz, Herrschsucht, Sinn für Freiheit und Wohlleben, Weiberlust und Zorn waren die Hauptschwächen Seiner Seele. Aber Er kämpfte aus dem Willen der Seele gegen alle diese mächtigsten, gefährlichsten Triebfedern. Den STOLZ demütigte Er durch die Armut; aber welch ein hartes Mittel war das für den, dem alles gehörte!
Die HERRSCHSUCHT bändigte Er durch den willigsten Gehorsam zu denen, welche gegen Ihn ein Nichts waren.
Seine ewige, allerhöchste Freiheit bestürmte Er damit, dass Er sich den Menschen zu knechtischer Arbeit gefangen gab.
Den Hang zum WOHLLEBEN bekämpfte Er durch freiwilliges Fasten.
Die WEIBERLUST bekämpfte Er durch schwere Arbeit und magere Kost, durch Gebet und Umgang mit weisen Männern. Ja in dieser Schwäche hatte Er ungemein viel auszustehen, da Sein Äußeres und der Ton Seiner Rede höchst einnehmbar waren.
Da Er ferner die Bosheit der Menschen durchschaute, so ist es auch begreiflich, dass Er erregbar war und leicht beleidigt und erzürnt werden konnte; aber da mäßigte Er Sein Gemüt durch Seine Liebe und Erbarmung./Jug.Kap. 299; 2-18
Jesus: „Ich als Mensch bin kein Gott, wohl aber ein Gottessohn, was eigentlich jeder Mensch sein soll. Denn die Menschen dieser Erde sind berufen, Kinder Gottes zu werden und zu sein, wenn sie nach dem erkannten Willen Gottes leben.
Einer von ihnen aber ist von Gott von Ewigkeit her bestimmt, der Erste zu sein, das urgöttliche Leben in sich zu haben und es jedermann zu geben, der an Ihn glaubt und nach Seiner Lehre lebt. Und dieser Erste bin Ich“
Ev. Bd 6, Kap 90,9-10
Jesus: „Der Geist in Mir ist wohl Gott, doch Ich als purer Menschensohn nicht; denn auch Ich habe als Mensch, jedem Menschen gleich, durch viel Mühe und Übung Mir die Würde eines Gottes erwerben müssen und konnte Mich danach erst einen mit dem Geiste Gottes. Nun bin Ich wohl eins mit Ihm im Geiste, aber im Leibe noch nicht. Doch Ich werde auch da völlig eins werden (mit Ihm), aber erst nach einem großen Leiden und gänzlicher tiefst demütigender Selbstverleugnung Meiner Seele.“
Ev. Bd 6, Kap 90,12
Jesus zu einem römischen Hauptmann: „Als Mensch muss Ich Mich streng nach dem richten, was der Vater im Himmel Mir auferlegt! Es ist zwar alles auch Mein, was da ist des Vaters, denn Ich und der Vater sind im Grunde eins-
Aber dennoch steht in Mir selbst die Liebe höher als die Weisheit, ihr Licht. Darum kennt Meine Weisheit Meiner Liebe keine Gesetze geben, sondern nur umgekehrt.“
Ev. Bd 6,Kap.144,14
Jesus: “Es liegt nicht immer in Meiner Ordnung, im Voraus zu bestimmen, was Ich tun werde; denn alles kommt auf Den an, der in Mir wohnt. Und Ich als nun auch nur ein Mensch mit Fleisch und Blut und einer unsterblichen Seele muss horchen auf diesem Geist in Mir.
Wenn Er zu Mir sagt:“ Gehe dort und da hin und tue diese und das!“ dann erst weiß es auch Mein Fleisch und Mein Blut.“
Ev. Bd 9, Kap.146,2-3
Jesus zu einem armen Fischer: „Du siehst, dass Ich dir gleich nur ein ganz schlichter Mensch bin. Ich esse, trinke, trage Kleider nach der Art der Galiläer und rede mit denselben Worten wie du. Aber so Ich eines Meiner Worte mit Meinem Willen erfülle, so muss auf das Wort ohne den geringsten Handgriff die vollendete Tat folgen.“
EV Bd 5 Kap.216, 2
Johannes: “Jesus ist der Inbegriff der gänzlichen Fülle der Gottheit, oder: In Jesus wohnt die Gottheit in Ihrer unendlichen Fülle wahrhaft körperlich wesenhaft.“
Geistige Sonne Bd 2 Kap.13, 2-3