Jesus – Wahrer Gott

Aus Dr. Walter Lutz „Neuoffenbarung“ Teil 1; aus J. Lorber-Verlag Bietigheim; Evangelium Band 1-11; Geistige Sonne; Robert Blum; Laodizenerbriefe
Evangelist Johannes in der geistigen Welt: „Saget ihr „GOTT“, so nennet ihr zwar auch das allerhöchste Wesen, aber ihr nennt es in Seiner Unendlichkeit, da es erfüllt das unendliche All und wirkt mit Seiner unendlichen Kraft von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Doch in dem Namen „JESUS“ bezeichnet ihr das vollkommene, mächtige, wesenhafte Zentrum Gottes, oder noch deutlicher gesprochen:
Jesus ist der wahrhaftige, wesenhafte Gott als Mensch!,
aus dem erst alle Gottheit, welche die Unendlichkeit erfüllt, als der Geist Seiner unermesslichen Macht, Kraft und Gewalt gleich den Strahlen aus der Sonne hervorgeht.
Jesus ist demnach der Inbegriff der gänzlichen Fülle der Gottheit, oder: in Jesus wohnt die Gottheit in Ihrer unendlichen Fülle wahrhaft körperlich wesenhaft.“
Geistige Sonne; Bd.2, Kap. 13,2-3
Jesus: „Ich bin überall im unendlichen Raum der ewige Gott. Aber hier bin Ich nun bei euch in Meiner ewigen Seinsmitte, von der aus die ganze Unendlichkeit ewig fort erhalten wird in ihrer endlosen Ausdehnung.
Von Ewigkeit wohnte Ich in Meiner unzugänglichen Mitte und in Meinem unzugänglichen Licht aus Mir selbst. Aber Mir hat es der Menschen wegen wohl gefallen, aus Meiner Mitte und aus Meinem Lichte, das auch den höchsten Engeln unzugänglich war, herauszutreten, Mich auf diese Erde zu begehen – und nun bin Ich euch Menschen zugänglich und ihr könnt Mein Licht ertragen.“
Ev. Bd. 4; Kap. 122, 7-8
Jesus zu dem verstandesklugen Essäerführer Roklus: „Kannst du dir von Gott keinen dich befriedigenden Begriff machen, so siehe Mich an und du hast dann jene für ewig gültige Form vor dir, unter der allein du dir deinen Gott und Schöpfer vorstellen kannst
Denn Gott ist auch ein Mensch, aber der in sich Vollendetste! Siehst du Mich, so siehst du alles!“
Ev. Bd. 5; Kap. 73,4
Zeugnis einer gläubigen Volksmenge nach Jesu gewaltiger Gerichtsrede im Tempel: „Wir alles sind völlig im Klaren über Dich und Deine göttliche Sendung. Wir haben recht gut gemerkt, was Du damit anzeigtest, als Du sagtest: Ich bin nicht allein da, sondern der Vater ist allewege bei Mir!“.
Aber diese dummen Pharisäer merkten es nicht, dass der Vater und Du ein und dasselbe seid und dass, wenn Du sagtest: „Der Vater hat Mich gesandt“, Du damit für der Menschen schwachen Verstand andeuten willst, dass Du Ewiger, Dir selbst einen Leib geschaffen hast, um uns Würmer dieser Erde ein sichtbarer Gott, Lehrer und Tröster in unserer großen Not zu sein. Dein heiliger Leib ist Dein Sohn, und Du Vater, bist in Dir vor uns armen Sünder auf dieser Erde.“
Ev. Bd. 6; Kap. 200,2
Paulus auf die Frage der Weltweisen zu Laodizea: „Was Unterschied ist da zwischen Gott und Seinem Sohn Christus?“—„Gott ist Einer und Christus ist Einer; denn so es nur einen Gott gibt, so gibt es auch nur einen Christus. Was Unterschiede sollte da sein zwischen Gott und Christus? Gott ist die Liebe und Christus ist die Weisheit in Gott oder das Licht, die Wahrheit, der Weg und das ewige Leben! In Christus wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig!“
Laodizenerbrief Kap. 1, 20 – 22
Der Erzengel Raphael zu bekehrenden Essäerführern: „An den Namen Jesus, dh „Gotteskraft“, haltet euch, und es müssen Berge weichen vor euch und Stürme verstummen, vorausgesetzt, dass eurer Lebenswandel so ist, dass ihr diesen Namens würdig seid. Denn dies ist Gottes wahrhaftiger Name in Seiner Liebe von Ewigkeit, vor dem sich beugt im Himmel, auf Erden und unter der Erde!“
Ev. Bd. 5, Kap. 84
Der geheilte Sohn eines armen, jüdischen Herbergswirtes erklärt seinem Vater, der in dem Heiland Jesus einen großen Propheten vermutet: „Vater, die Propheten haben niemals gesagt: „Ich will es, dass dieses oder jenes geschehe!“, sondern allzeit:“ Der Herr sagt es, und Seine Wille ist es!“.
Dieser Heiland aber sagte: “Ich will es, dass du sehend und gerade werdest“, und siehe, ich ward ihm Augenblick sehend und gerade. Daher muss der Heiland Jesus offenbar mehr als ein Prophet sein! ….und ich werde mich nicht irren, wenn ich behaupte, dass in Ihm der so oft verheißene und von allen wahren Juden mit größter Sehnsucht erwartete Erlöser gekommen ist!“
Ev. Bd. Kap 143, 14-19
Jesus: „Dieser Mein Leib, ist die verherrlichte Gestalt des Vaters der Menschen und Engel wegen, damit Ich ihnen ein begreiflicher und schaubarer Gott bin; und ihr könnet Mich nun schauen, hören und sprechen und doch leben dabei; während es ehedem hieß, dass Gott niemand sehen und dabei leben könne!“
Ev. Bd. 8, Kap 27,3
Jesus: „In Mir betritt der Geist Gottes nun zum ersten Male diese Erde! Das ist derselbe Geist, von dem alle Urväter, alle alten Weisen und Propheten in ihren reinen Gesichtern geweissagt haben!“
Ev. Bd. 2, Kap.109,7
Ein Engel im Jenseits: „Sollte es dem Gott, aus dem jedes durch Zeit und Raum begrenztes Wesen hervorging, wohl unmöglich sein, ohne Verlust Seiner göttlichen Allmacht, aus Liebe zu uns, Seinen Geschöpfen, Seinen Kindern, sich selbst in Zeit und Raum einzuschränken, da doch Zeit wie Raum aus Ihm hervorgehen?!“
Bruder Martin; Kap. 32,24
Ein erleuchteter Oberägypter, bezeugt im Schauen und Erkennen des Herrn: „…nie hatte eines Geschöpfes Auge seinen unendlichen und ewigen Schöpfer geschaut! – – Aber jetzt, da es Ihm nach Seinem ewigen Ratschluss gefallen hat, sich selbst in Seiner ganzen ewigen Wesenheit Seinen Geschöpfen schau- und begreifbar zu machen, ist er, der Ewige, Unendliche, ohne Veränderung Seiner Macht und Größe, als schaubarer Gott in Menschengestalt unter euch, ihr sehet und redet mit Ihm – -und begreift es dennoch nicht, wen ihr in eurer Mitte habt!“
Ev. Bd. 7; Kap. 138,8
Der Jesusknabe im Tempel zu Jerusalem zeugt verhüllt vor den Priestern und Schriftgelehrten von sich selbst: „Das Jesuskind hat nie lesen und schreiben gelernt und dennoch gibt es keine Schrift der Welt, die es nicht lesen könnte. Er schreibt in allen Zungen, ist bewandert in allen Künsten und hat eine Kraft, vor der die Berge zittern und die mächtigsten Zedern sich bis zur Erde beugen und sogar Sonne, Mond und Sterne gehorchen Seinem Willen!“
Drei Tage im Tempel; Kap. 5; 17-18
Der im Jenseits zum Licht gelangte einstige Mönch Thomas: „Jesus, der Gekreuzigte, ist nicht nur der Sohn des lebendigen, allmächtigen Gottes, sondern Gott der Allmächtige, selbst in aller Fülle der urewigen Allmacht und Allkraft! Durch Ihn und in Ihm ist allein das Heil und das wahre, ewige Leben zu finden und zu haben!“
Robert Blum; Bd. 1; Kap. 129,5
Jesus, der Herr, in einem Schreiben an den für seinen todkranken Sohn um Hilfe flehenden Fürsten Abgarus Ukkama in Edessa: „Siehe, Ich der Herr von Ewigkeit, nun ein Lehrer der Menschen und ein Befreier vom ewigen Tode, werden deinem Sohn das ewige Leben schenken vor Meiner Auffahrt, da er Mich, ungesehen ungekannt, vor Meinem bevorstehenden Leiden für alle Menschen – -aus seinem ganzen Herzen geliebt hat!“
Briefwechsel II; Antw. Abs. 2
Der Herr Jesus in einem Schreiben an den Fürsten Abgarus Ukkama in Edessa: „Siehe, höre und schweige: Ich allein bin der Herr und außer Mir ist keiner mehr! Darum tue Ich frei, was ich tue. Und niemand kann zu Mir sagen: Tue das oder tue das nicht!“
Briefwechsel II; Antw. Abs.4
Der erleuchtete Fürst Abgarus Ukkama in Edessa bezeugt im Feuer des Geistes: „Bist Du, oh Herr als dass Urlicht und die ewige Urkraft, auch hier auf dieser Erde, die Du mit einem Hauche verwehen könntest, wie ein ganz einfacher Mensch unter den Menschen, so regierest und erhältst Du dennoch aus Deinem innersten Gottwesen die ganze Unendlichkeit! Und jeder Staub der Erde, jeder Tropfen im Meere, die Sonne, der Mond und alle zahllosen Sterne gehorchen der Allmachtstimme Deines Herzens, das da der ewige Mittelpunkt aller Dinge und Wesen in der ganzen Unendlichkeit ist.“
Briefwechsel V; Abs. 3